Die Schokolade erschien in Europa im 15. Jahrhundert dank Christopher Columbus, der die Kakaobohnen auf den alten Kontinent brachte. Heute ist Kakao eine allgegenwärtige Zutat für Snacks und Kuchen in Geschäften, die von Süßigkeitenliebhabern gerne gegessen werden. Milch, weiße oder vielleicht vegane Schokolade? Wir lieben sie alle!

Doch wie sich herausstellt, birgt Schokolade noch viele Geheimnisse – wir entdecken sie unten.

Schokolade stärkt das Immunsystem des Körpers

Nach dem Verzehr von Schokolade beginnt das Blut in den Venen schneller zu zirkulieren und sättigt alle Gewebe effizienter mit Sauerstoff. Dadurch ist der Körper besser in der Lage, Bakterien und Viren zu bekämpfen. Außerdem sind wertvolle Kakaobohnen eine reiche Quelle von Flavoniden, d.h. bioaktiven Verbindungen, die entzündungshemmende, krebsbekämpfende und entgiftende Wirkungen haben. Es sei darauf hinzuweisen, dass nur
Schokolade mit einem Kakaogehalt von mehr als 70 % einen Einfluss auf die Regulierung der zellulären Immunantwort hat – also essen wir sie mutig, zum Wohl.

Schokolade bekämpft Karies

Um gesunde Zähne zu haben, brauchen Sie… Schokolade zu essen (ja!). Polyphenole im Kakao blockieren die Fähigkeit von Bakterien im Mund, Krankheiten, einschließlich Karies, zu verursachen. Alles wegen der Hemmung der bakteriellen Glucosyltransferasen. Vereinfacht ausgedrückt: diese Verbindungen sind zwar nicht in der Lage, biotische Organismen abzutöten, sie schwächen sie aber, was das baldige Auftreten neuer, widerstandsfähigerer Organismen nicht zulässt. Darüber hinaus enthält Bitterschokolade Theobromin, das den Zahnschmelz stärkt, und Tannin, das das Anhaften von Bakterien an der Zahnoberfläche verhindert.

Bitterschokolade ist kalorienreicher als Milchschokolade

Bitterschokolade mit einem Kakaogehalt von 70-80 % hat in 100 g bis zu 560 kcal, während Milchschokolade (d.h. die mit einem Kakaogehalt von etwa 40 %) – 560 kcal hat. Auch wenn es den Anschein haben mag, dass zuckerfreie Schokolade diätetischer ist, so ist der hohe Gehalt an Kakaomasse genau das Gegenteil der Fall.

Schokolade hemmt den Husten

Kakao enthält Theobromin, welches hustenhemmende Eigenschaften hat. Es handelt sich um eine alkaloidhaltige Chemikalie, die den Durchmesser der Bronchien vergrößert und den Luftstrom verbessert. Schokolade kann daher bei der Behandlung von Husten, auch chronischem Husten, der mit Asthma einhergeht, helfen. Was werden Sie jetzt bei Ihrer nächste Infektion wählen – einen Sirup oder eine Tafel Schokolade?

Schokolade verbessert das Gedächtnis

Kakao enthält Phenylalanin, das das Gehirn zur Arbeit anregt, indem es seine Blutversorgung verbessert. Dadurch ist es möglich, Wörter und visuelle Reize sich schneller und nachhaltiger einzuprägen. Um die Wirkung dieser Verbindung zu verstärken, lohnt es sich, den Verzehr von Schokolade mit Vitamin C zu kombinieren, das u.a. in Zitrusfrüchten enthalten ist. Eines muss man sich merken – wenn es sich um einen Snack beim Lernen handelt, dann nur Schokolade!